Reverse Applikation

Wer von Euch eine Katze hat, kennt das !!!:-) Man bereitet alles vor, legt sich den Stoff zurecht und …….schwups

Sicher ist vielen von Euch Alabama Chanin ein Begriff. Weil mir die Arbeiten so gut gefallen, habe ich gestern das erste Mal diese andere Art der Applikation ausprobiert. Man benötigt zwei Stoffe in der gleichen Größe. Das Motiv wird auf den oberen Stoff aufgezeichnet, der zweite Stoff wird untergelegt und festgesteckt. Dann habe ich die Konturen zuerst mit der Maschine nachgenäht und anschließend mit der Schere vorsichtig ausgeschnitten. Ich musste allerdings grob mit dem Nahttrenner vorarbeiten, weil der obere Stoff ein dicker Möbelbezugsstoff ist, damit ich nicht den unteren Stoff – in dem Fall Leinen – beschädige. Zum Schluss habe ich die Konturen nochmal mit Stickgarn mit der Hand nachgestickt. Gerade habe ich ein schönes Tutorial gefunden https://darnkat.wordpress.com/reverse-applique-tutorial/

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Einkaufstasche

Kennt Ihr schon den Blog seemannsgarn-handmade.blogspot.de ? Wenn nicht, schaut mal bei Fredi vorbei, sie ist ungeheuer kreativ in viele Richtungen. Da ich nicht so eine fähige Näherin bin, – die selbst Schnitte austüftelt – freue ich mich immer, wenn Tutorials angeboten werden, nach denen ich nähen kann.

Diese Einkaufstasche gefiel mir auf Anhieb. Also habe ich mich hingesetzt und sie nachgenäht. Allerdings gibt es bei mir noch – wegen der Sicherheit – eine Innenreißverschlusstasche für den Geldbeutel 🙂

 

Tasche Sarah1     Tasche Innenfach

Geldbeutel für Hundefreundin

Tadaaa, heute den nächsten Beutel genäht. Diesmal konnte ich aus dem gemusterten Stoff das Motiv für die Vorderseite direkt ausschneiden. Für das Innenleben habe ich unter anderem ein altes Hemd meines Sohnes und eine ungeliebte Bluse zerschnitten. Die Farben waren geradezu perfekt zum Hundestoff.

 

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Spaß mit Dinos

Im Frühjahr, beim Aufräumen unseres Dachbodens fiel mir eine Kiste mit Dinos in die Hände, die damals der Renner in jedem Kinderzimmer waren. Ich stelle schon länger fest, je älter ich werde, umso öfter dominiert mein kindliches Gemüt. Also habe ich mir ein paar der Viecher rausgesucht und einige Alltagsszenen mit ihnen nachgestellt.  Ich habe irgendwo mal gesehen, dass ein Vater für seine Kinder Fotos von ihren Dinos macht, um zu zeigen, was sie nachts so treiben. Die Idee fand ich so süß. Man hat ja sonst nichts zu tun 😉

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Maßstab 1:10  Frühstück mit frischem Gugelhupf

 

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Ohhh, Baby hat Mama gesagt 🙂

 

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Helau, jetzt geht`s ab 🙂        Nach dem Essen……….

Golfcaddy 1:12

Mein allerliebster Bruder – welcher leidenschaftlicher Golfspieler ist – hatte vor zwei Wochen seinen 60.ten Geburtstag und wünschte sich “ nichts “ 😦 Also habe ich hin und her überlegt, was ich ihm bloß schenken könnte und hatte die zündende Idee, ihm einen Miniaturcaddy zu bauen. Dafür habe ich zunächst eine alte Lederjacke geopfert. Ich trage eh kein Leder mehr, seit meine Tochter vegan lebt.

Aus dicker Pappe eine Rolle geformt, mit Heißkleber zusammengefügt und dann das Ganze mit Leder verkleidet. Einen Henkel angeklebt und eine kleine Tasche für Golfbälle aufgesetzt. Die Golfschläger habe ich aus gekürzten Schaschlikstäbchen und Pappe geschnitten. Das Gestell ist auch aus einem Schaschlikstäbchen, welches ich vorher in kochendem Wasser aufgeweicht habe, um es biegen zu können. Dann fixiert, bis es trocken war und in Form blieb. Die Räder hatte ich noch von meinen Kindern aus der Legokiste. Die Golffahne ist ein Stäbchen mit Perle als Spitze. Das Basteln hat zwar Nerven gekostet, aber es hat auch viel, viel Spaß gemacht.

Ich hätte nicht gedacht, dass er sich sooo freut 🙂

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Geldbeutel für Pferdenärrin

Ich habe heute nochmal eines meiner geliebten Reinis genäht. Nachdem ich mir jetzt endlich einen Farblaserdrucker gegönnt habe, kann ich speziellere Wünsche an Motiven erfüllen. Als Transferpapier habe ich das normale für Tintenstrahldrucker genommen und es funktioniert wunderbar. Für den Innenstoff habe ich eine alte Bluse vom Flohmarkt zerschnitten. Ich kaufe viele alte Röcke, Blusen und Kleider auf dem Flohmarkt, um sie anschließend zu verwerten. Ich amüsiere mich oft über die Gesichter der Verkäufer, wenn sie mir erklärt haben, was sie für ein hochwertiges Teil verkaufen und ich antworte: “ Schön, aber wird eh zerschnitten.“ 🙂

 

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Goldfisch im Glas 1:12

Im Garten auf meiner Arbeitsstelle haben wir einen wunderschönen, romantischen Goldfischteich, der mich inspiriert hat ein Goldfischglas für mein Puppenhaus zu basteln. Ich habe mir übers Internet Hohlglasperlen besorgt und den Fisch aus Fimo modelliert. Anschließend Gießharz dazugegeben.

Ich habe leider den Fehler begangen, indem ich den Fisch nicht versiegelt habe, dadurch ist er regelrecht aufgequollen. Kann auch sein, dass das Harz zu heiß wurde, weil ich es unter einer UV- Lampe gehärtet habe. Am Ende sah er aus wie ein vollgefressener Koi 🙂

 

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Kuchentafel für`s Puppenhaus

Frische Kuchen für den Feiertag im Puppenhaus 🙂

Wenn ihr auch Lust auf solche Leckereien habt, empfehle ich dieses Buch :

http://www.amazon.de/Miniature-Food-Masterclass-Techniques-Model-Makers/dp/1861085257

 

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Miniatur “ Roastbeef in Kräuterkruste „

Du liebe Zeit, wie die Zeit vergeht. Ich hatte eine lange Zwangskreativpause, weil mich gravierende Veränderungen an meinem Arbeitsplatz völlig ausgebremst haben. Ein Großteil musste von mir Zuhause erledigt werden und da blieb keine Freizeit übrig um mich mit irgendwelchen Hobbys zu entspannen. Jetzt habe ich wieder Luft und kann mich kreativ austoben.

Nur zum Nähen habe ich gerade keine Lust, darum werde ich mich eine Weile mit meinem Puppenhaushobby beschäftigen. Als erstes habe ich für die Osterfeiertage ein Menü aus Fimo “ gekocht „. Dazu habe ich mir ein klassisches Kochbuch zur Hand genommen und das Rostbeef in Kräuterkruste zubereitet. Weil ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr mit Fimo gearbeitet habe, fiel mir allerdings das Mischen der richtigen Farben extrem schwer. Hier ist das Ergebnis

 

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Zum Schluss hatte ich so viel Fimo angemischt, dass es gleich für drei Braten reichte 🙂

 

Schnell noch Kartoffeln, Broccoli und Möhren dazugeschnippelt und fertig ist das Hauptmenü 🙂

 

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Zwischen den Jahren

Es ist weniger ein Zeitraum als ein Zustand, vielleicht ist es auch ein Gefühl. Ein Geschenk, finden viele. Für andere handelt es sich um einen Albtraum.

Julia SchaafFolgen: 

Meist beginnt es schon an den Weihnachtsfeiertagen, zum Beispiel, wenn man auf dem Sofa vor dem Tannenbaum liegt und eines der Bücher aus dem Geschenkestapel zieht. Aus der Küche plätschert klassische Musik. Im Kinderzimmer löscht gerade die neue Playmobil-Feuerwehr einen Brand. Egal. Man beginnt zu lesen, blättert weiter, liest sich fest, und es spielt keine Rolle, ob man jemals wieder damit aufhört.

Man könnte aufstehen und sich einen Tee kochen. Die Familie zusammentrommeln und einen Spaziergang machen durch die verwaiste Stadt. Fast ohne nach links und rechts zu schauen, käme man über die Hauptstraße, weil sowieso kein Auto fährt. Oder ab auf die Felder, versuchen herauszufinden, warum sich selbst die Luft in diesen Tagen irgendwie anders anfühlt. Aber will man das überhaupt? Es wird doch gleich schon wieder dunkel. Und nachher kommt vielleicht Besuch… Erst mal den Arm lang machen und noch ein Plätzchen vom bunten Teller naschen. So könnte es weitergehen, morgen, übermorgen, bis die Tage verschwimmen – bis Silvester.